mobiles Internet
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Mobilfunkstandards für mobiles Internet
UMTS Vergleich

Die aktuellen mobilen Internet Dienste basieren auf folgenden Mobilfunkstandards:

GPRS/GSM (General Packet Radio Service / Global System for Mobile Communications)
Seit 1999 ist der Zugriff auf das Internet mit dem Handy per WAP auf GPRS
-Basis möglich. Das Verfahren ermöglicht nur sehr geringe Geschwindigkeiten
von bis zu 55,6 KBit/s.

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)
Eine Erweiterung von GPRS Mobilfunkstandard, es ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 150 und 200 KBit/s - deutlich weniger als in den UMTS / HSDPA -Netzen. Es entspricht aber immerhin einer knapp 4 fachen ISDN- Geschwindigkeit.

Mobilfunkstandards

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)
Bei der Versteigerung der UMTS Lizenzen in Deutschland im Sommer 2000, flossen knapp 50 Milliarden Euro in die Staatskasse. Für je 8 Milliarden Euro sind 6 Lizenzen erteilt worden. Davon sind mittlerweile nur 4 übrig geblieben: T-Mobile, Vodafone D2, O2, und EPlus. In 2004 kamen die ersten kommerziellen UMTS Produkte auf den Markt. Die damaligen sehr hohen Kosten für die Endkunden sowie die langsamen Übertragungs-geschwindigkeiten von maximal 384 KBit/s bewirkten, dass solche Produkte in den ersten Jahren fast ausschliesslich von Firmenkunden in Anspruch genommen wurden.

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)
Erst seit der Einführung von HSDPA - einer Erweiterung des UMTS Mobilfunkstandards - ist mobiles Surfen wirklich populär geworden. Obwohl HSDPA theoretisch (unter optimalen Bedingungen) bis zu 14 MBit/s ermöglicht, ist durch Interferenz und auch wegen der begrenzten Leistung des Endgeräts (UMTS Stick oder ExpressKarte) derzeit maximal 7,2 MBit/s möglich.

HSUPA (High Speed Upload Packet Access)
Auch Enhanced Uplink genannt, bietet diese Erweiterung von UMTS höhere Uploadgeschwindigkeiten von maximal 5.76 MBit/s. In den Ballungsgebieten hat Vodafone bereits mit dem Ausbau von HSUPA begonnen. In circa 50 Städten werden dann Uploadgeschwindigkeiten von bis zu 1,45 MBit/s möglich. Anschliessend wird das restliche Vodafone UMTS Netz für HSUPA aufgerüstet.

LTE (Long Term Evolution)
LTE verwendet zwei Verfahren OFDM (Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing) und MIMO (Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie) um die Latenzzeiten zu reduzieren und um VOIP (Video Telefonie) und auch Online Spielen via Mobilfunk zu ermöglichen. Bei den ersten Tests sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s (50 MBit/s im Upload) erreicht worden.
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